Oberes Donautal

Unser Ziel ist die Ecke um Beuron/Sigmaringen. Erhascht einen Blick auf das Schloss von Sigmaringen und taucht dann in eine zauberhafte Landschaft ein. Die Straße führt direkt durch das Donautal und man blickt auf beeindruckende Felsformationen, die hoch aus den Wäldern herausragen. Wow… Dachten wir der Campingplatz „Wagenbau“ in Hausen i. Tal ist ein überfüllter und lauter Dauerwagenplatz, mit Gärtchen und Co., werden wir sehr positiv überrascht. Ein kleiner muggeliger Campingplatz zum Wohlfühlen. Es ist alles da was man braucht, sogar eine Schwimmeinlage in der Donau ist drin. Die Bewirtung ist super nett und Mo,Mi,Fr gibt es frisch gebackenen Flammkuchen aus dem Ofen. Bombe! Bombe auch der Panoramablick auf die Felsen, da geht das Kletterherz auf (allerdings kann man an denen nicht klettern, erst weiter hinten).http://www.camping-wagenburg.de/

Entspannt den Tag starten

Apropos klettern… Wer Spalten und Rissklettern ohne Tritte üben will, ist hier im Paradies. Geniale und schön hohe Touren an beeindruckendem Fels. Die Auswahl ist wahnsinnig groß und die Landschaft echt wunderbar. Die Bewertung ist unserer Meinung nach ernsthaft, da kann eine 6+ schon eine Herausforderung sein. Zusätzlich haben wir einen ollen Kletterführer (Donautal 12. Auflage), wir merken dass ein paar Routen und Haken im Führer fehlen. Aber Daumen hoch 👍 für das Klettergebiet.

Blick nach oben. „Donaucalanques“

Die Hausenser Felsen

„Donaucalanques“. Klettern direkt an der Donau

Ein Stück „Hausener Felsen“

Restday: Eine Radeltour ist unumgänglich und ein MUSS. Gleich in Hausen ist ein super netter Fahrradverleih, aber nicht nur Fahrräder, auch Kletterzeugs kann man dort ausleihen. http://www.valleybike.de/.Wir sind etwa 20km, die Donau aufwärts Richtung Tuttlingen, geradelt. Bergauf, bergab, eine Genießertour mit Zwischenstopps zum verschnaufen. Alleine ist man nie, wir denken fast das Kletterer hier in der Minderzahl sind. Haufenweise Radler sind hier unterwegs.

Auch zum paddeln lädt die Donau ein

Weitere Empfehlungen:

http://www.laizer-apotheke.de/.    Der nette Apotheker hat mich noch von den Spinnweben aus der Kletterroute befreit. Voll herzig.

Bistro Freiraum, Hauptstr. 32, 72488 Sigmaringen. Schräg der o.g. Apotheke gegenüber. Ein Geheimtipp mit selbstgemachter Kartoffelsuppe und gemütlichen Ambiente.

So isses!

Die Fränkische

Was soll man sagen, immer wieder ein wunderbares Reiseziel. Ob klettern, paddeln oder Höhlen erforschen, für jedermann was dabei. Zum klettern muss man ja nix großes mehr sagen, ist doch alles erschlossen und in Kletterführern (Band 1+2 Frankenjura, südliches Frankenjura) festgehalten.

„Zwergenschloss“ – schöner Kletterfels

An Restdays können wir euch sehr die Therme-Obernsees empfehlen. Der Saunabereich hat alles was das Herz begehrt und wenn man auf softe Massagen steht, können diese gleich mit gebucht werden.
Paddeln auf dem Wiesent ist ein toller Spaß. Bei den Tagestouren (5 Std.) nimmt man die meisten Stromschnellen mit (macht am meisten Gaudi). Achtung: einnässen garantiert 😜. Also Ersatzkleidung nicht vergessen. Der Verleih in Muggendorf http://www.aktiv-reisen.com/bootsverleih-2 fährt einen Stromaufwärts und man paddelt nach Muggendorf zurück. Letztes Jahr waren wir bei http://www.leinen-los.de/kajakverleih.html. Da startete man direkt beim Verleih (Behringersmühle) und konnte so weit paddeln wie man mochte. Mit einem Anruf würde man entsprechend abgeholt. Aber! Wir waren außerhalb der Saison dort und es war nicht viel los.

 

Wer Bock auf wandern hat, geht halt wandern. Verbunden mit netten Höhlen ist das auch nicht mehr so langweilig. Wir haben gegoogelt und eine 5km Höhlen-Tour um Muggendorf gefunden. Echt beeindruckend und empfehlenswert ist die Rosenmüllershöhle am Ende der Strecke. Stirnlampen nicht vergessen, sonst isses stockfinster.

Rosenmüllershöhle

Essen: Nicht verpassen darf man „Zur guten Einkehr“ in Morschreuth und „Gasthof Stern“ in Gößweinstein (viele liebe Grüße an Bernd). Herzhaftes fränkisches Essen, super lecker, aber auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

 

Ötztal 2 Tages Tour mit Gletscherblick

Na toll, auf dem Weg ins Ötztal freut sich die Radiomoderatorin darauf zu berichten, das Morgen der heißeste Tag das Jahres erwartet wird. 37 Grad sind vorhergesagt. In Vent auf 1890m wird es zum Glück wohl nicht ganz so warm.

Start, nach einer recht kurzen Nacht, um 8:30 Uhr in Richtung Vernagthütte. Auf 2755m angekommen, gibt es eine lecker Suppe und viel zu trinken, es ist wirklich warm und der Weg führt leider nur durch die Sonnenhänge. Weiter geht es zur Mittleren Guslarspitze auf 3147m. Im Grunde recht unspektakulär, betrachtet man aber den Unterschied wie es vor einem Jahr aussah, muss man schon etwas schmunzeln.

Ab jetzt geht es nur noch Bergab zum Hochjoch Hospiz auf 2413m. Eine kleine aber sehr schöne Hütte mit einem super netten Wirt.

Am nächsten Tag habe ich mich entschieden eine Übernachtung auszulassen und heute nach der Tour noch abzusteigen. Los geht es Richtung Saykogel.

Der Blick auf die Gletscher direkt nebenan ist schon überwältigend. Erschreckend ist jedoch die Tatsache dass diese früher viel größer waren und derzeit recht schnell an Masse verlieren.

Nach der Überschreitung des Saykogel geht es über die Martinbuschhütte zurück nach Vent zum Auto. Da es noch früh ist, fahre ich noch in die Therme um mich in der Sauna zu erholen.

Ich kann dir Tour empfehlen. Ohne Gletscherausrüstung kommt man dem Eis sehr nah und dafür sehr viel geboten.

Links:

Vent, Vernagthütte, Guslarspitze, Hochjoch Hospiz, Saykogel, Martin-Busch- Hütte