Archiv für den Monat: November 2015

AY = Mond

An unserem letzten Tag sind wir in den Sektor AY gefahren, was übersetzt Mond heißt. Der Name stammt vom grauem Fels. Die Wand ist steil aber nicht überhängend und die Kletterei ist technisch anspruchsvoll, geprägt von kleinen Löchern und wenigen Tritten. Schnell wollen die müden Finger und Füße nicht mehr. Wir entscheiden uns daher recht früh aufzuhören bevor wir uns noch am letzten Tag verletzen.

 

Feierabend für 2015 mit Felskletterei

Schweizer Besuch im Sektor Uzuk Zurafa

Georges aus Zürich

Georges aus Zürich

hat uns heute spontan gefragt ob er mit uns klettern könnte. Na klar! Der Tag war lustig und entspannt, geklettert sind wir im Sektor Uzuk Zurafa. Routen war mehr „Atlético“ 😉 sprich an guten Griffen Füße hoch und weit greifen. Geklettert sind wir mehr im rechten Teil. Gelber leicht überhängender Fels mit tollen Strukturen. Schon herausforderend aber dank der guten Absicherung alles Safe. Frauke wird sich freuen zu hören das heute keine Steine geflogen sind. Man muss sagen das die Routenbohrer generell ein sehr guten Job machen und das in Routen die keine 10 Begehungen haben noch was lose sein kein ist normal. Man kann halt nicht in den Stein gucken.

Domuz Buku

Sehr interessanter Sektor mit tollen Linien. Es ist sehr schön das die Routen genau da sind wo die natürlichen Linien verlaufen. Man muss sagen, dass hier in Datca das Niveau schon hoch angesetzt ist. Ich würde nur jemanden der 6b und schwerer klettert einen Besuch empfehlen. Andersherum ist Datca ein Paradies für Kletterer die sich im 8 und 9 Grad (französische Bewertung) austoben wollen. Bis 9b geht hier bis dato die Skala und Potential nach oben ist noch da.

Kommen wir zurück zu unserem Sektor und den Routen. Definieren wir was „interessant“ bedeutet:  Ich meine damit das sich die Routen aus einer Reihe von Boulderproblemen hintereinander zusammen setzen und dadurch mit außergewöhnlichen Bewegungen eine gewissen Herausforderung darstellen. Uns kam der Grad der Route oft zu niedrig vor, was aber im Grunde nur der Ungewohntheit geschuldet ist. Nach dem tollen Erlebnis heute bin ich morgen auf die Routen im Überhang, links der Cave, gespannt und hoffe auf Sloper um etwas die Finger zu schonen.

Knidos

An unserem zum Glück einzigen Ruhetag für die kurze Zeit die wir haben, sind wir an die Spitze der Halbinsel gefahren. Dort haben wir uns Knidos, eine alte griechische Stadt, besser gesagt die Ruinen davon angeguckt. Wir sind noch etwas auf alten Ziegenpfaden auf die Spitze des Berges gestiegen und haben von dort den Blick auf Kos genossen. Auf der Heimfahrt haben wir uns links gehalten und sind über die Dörfer an der Küste entlang zurück gefahren. Der Halt am Strand und das Bad im warmen Mittelmeer waren ein Traum. Die Tour ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ein Empfehlung gibt es noch, „Der Schlachter“ in Datca in der Nähe der Schule. Frech grins

Shaman

Einfach nur schön. Jede Route im Sektor Shaman war anders, herausfordernd, spannend und schön. Trotz des Windes oder gerade deswegen war es heute sehr angenehm in der Sonne und in der Wand. Die Routen sind neu gebohrt, die meisten im März diesen Jahres. Daher ist es wirklich spannend zu klettern, da man noch keine Spuren der Vorgänger sehen kann. Viele Kletterer waren jedenfalls bisher noch nicht hier…  Durch die natürliche Rauheit des Felses spart man einiges an Chalk. Kurzum ein toller Tag…

Sucuk

Heute waren Michael und ich im Sektor Suzuk. Sehr genehmer Zustieg und eine tolle Wand. Die Routen die wir geklettert sind waren etwas steiler und schwerer. Links von uns war nette Schweizer in Routen 8a und 8c unterwegs, schon schön anzusehen. Wie kann man sollch kleine Tritte und Griffe halten?  Wie gesagt Bilder und ein detaillierter Bericht folgen…

 

Willkommen in Datca

Gestern am späten Abend sind wir im Camp von Olivier angekommen und wurden herzlich empfangen. Der Klettertag heute war mehr von den Strapazen der Anreise geprägt als von neuen Highlights. Wir haben vier gemütliche Touren links und rechts der Cave geklettert, alle gut abgesichert und dem Grad entsprechend mal mehr mal weniger spannend. (Bilder folgen da die Internetverbindung schlecht ist)