Die Fränkische

Was soll man sagen, immer wieder ein wunderbares Reiseziel. Ob klettern, paddeln oder Höhlen erforschen, für jedermann was dabei. Zum klettern muss man ja nix großes mehr sagen, ist doch alles erschlossen und in Kletterführern (Band 1+2 Frankenjura, südliches Frankenjura) festgehalten.

„Zwergenschloss“ – schöner Kletterfels

An Restdays können wir euch sehr die Therme-Obernsees empfehlen. Der Saunabereich hat alles was das Herz begehrt und wenn man auf softe Massagen steht, können diese gleich mit gebucht werden.
Paddeln auf dem Wiesent ist ein toller Spaß. Bei den Tagestouren (5 Std.) nimmt man die meisten Stromschnellen mit (macht am meisten Gaudi). Achtung: einnässen garantiert 😜. Also Ersatzkleidung nicht vergessen. Der Verleih in Muggendorf http://www.aktiv-reisen.com/bootsverleih-2 fährt einen Stromaufwärts und man paddelt nach Muggendorf zurück. Letztes Jahr waren wir bei http://www.leinen-los.de/kajakverleih.html. Da startete man direkt beim Verleih (Behringersmühle) und konnte so weit paddeln wie man mochte. Mit einem Anruf würde man entsprechend abgeholt. Aber! Wir waren außerhalb der Saison dort und es war nicht viel los.

 

Wer Bock auf wandern hat, geht halt wandern. Verbunden mit netten Höhlen ist das auch nicht mehr so langweilig. Wir haben gegoogelt und eine 5km Höhlen-Tour um Muggendorf gefunden. Echt beeindruckend und empfehlenswert ist die Rosenmüllershöhle am Ende der Strecke. Stirnlampen nicht vergessen, sonst isses stockfinster.

Rosenmüllershöhle

Essen: Nicht verpassen darf man „Zur guten Einkehr“ in Morschreuth und „Gasthof Stern“ in Gößweinstein (viele liebe Grüße an Bernd). Herzhaftes fränkisches Essen, super lecker, aber auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

 

Ötztal 2 Tages Tour mit Gletscherblick

Na toll, auf dem Weg ins Ötztal freut sich die Radiomoderatorin darauf zu berichten, das Morgen der heißeste Tag das Jahres erwartet wird. 37 Grad sind vorhergesagt. In Vent auf 1890m wird es zum Glück wohl nicht ganz so warm.

Start, nach einer recht kurzen Nacht, um 8:30 Uhr in Richtung Vernagthütte. Auf 2755m angekommen, gibt es eine lecker Suppe und viel zu trinken, es ist wirklich warm und der Weg führt leider nur durch die Sonnenhänge. Weiter geht es zur Mittleren Guslarspitze auf 3147m. Im Grunde recht unspektakulär, betrachtet man aber den Unterschied wie es vor einem Jahr aussah, muss man schon etwas schmunzeln.

Ab jetzt geht es nur noch Bergab zum Hochjoch Hospiz auf 2413m. Eine kleine aber sehr schöne Hütte mit einem super netten Wirt.

Am nächsten Tag habe ich mich entschieden eine Übernachtung auszulassen und heute nach der Tour noch abzusteigen. Los geht es Richtung Saykogel.

Der Blick auf die Gletscher direkt nebenan ist schon überwältigend. Erschreckend ist jedoch die Tatsache dass diese früher viel größer waren und derzeit recht schnell an Masse verlieren.

Nach der Überschreitung des Saykogel geht es über die Martinbuschhütte zurück nach Vent zum Auto. Da es noch früh ist, fahre ich noch in die Therme um mich in der Sauna zu erholen.

Ich kann dir Tour empfehlen. Ohne Gletscherausrüstung kommt man dem Eis sehr nah und dafür sehr viel geboten.

Links:

Vent, Vernagthütte, Guslarspitze, Hochjoch Hospiz, Saykogel, Martin-Busch- Hütte

Wilder Kaiser 3. und letzter Tag

Wir sind etwas erschöpft von den Vortagen und entschließen uns zu gemütlicher Kletterei in kurze Routen mit 3 Seillängen. Malte muss noch Heim fahren und ich will ja noch weiter ins Ötztal. An der Wildangerwand, so quasi auf dem Heimweg, steigen wir trotz der Nässe noch in Via Christine 4 (60m) und Donnerwetter 5+ (75m) ein, zwei leichte Routen und genießen die Sonne noch etwas.

Blick zurück auf den Wilden Kaiser

Wilder Kaiser Tag 2

Zum Glück der letzte Aufstieg von der Alm ;-), die nächste Nacht habe wir eine Unterkunft im Strips. Der Weg führt uns diesmal zur Nordwand „Sakko und Bügelfalte“ 6+ – Danke Bernhardt für die Empfehlung! Die zweite Seillänge mit einer Wasserrinne, schön Luft unterm Hintern und nicht leicht, aber genial wenn man erst mal durch ist. Danach behält die Tour ihren Grad. Das Abseilen über die Route war dann doch die schnellste Talfahrt oder soll ich sagen der schnellste Weg zum Kaiser Schmarrn ;-).

Ziemlich weit rechts geht es los..

Wilder Kaiser Tag 1

Der 500m Aufstieg von der Gießener Alm hoch zum Totenkirchl Sockel war aufgrund der feuchten Wärme anstrengend. Den Einstieg zur Route Stripsenzahn 5+ haben wir dann aber doch recht schnell gefunden. Die ersten 35 m, und die letzten 80 m der insgesamt 250 m Tour waren die Anstrengung wert. Nach dem Ausstieg aus dem etwas anstrengenden Kamin kommen oben entspannte letzte Meter, die Route ist echt Genuss pur. Ein letzter Blick die 250m Wand runter, bevor man oben vom Sonnenschein begrüßt wird. So macht klettern Spaß.

Eine großen Dank an Malte für das tolle Abenteuer.

Blick von unten auf die Route Stripsenzahn